Ernährung

Intervallfasten – alltagstauglich und für jeden machbar

Intervallfasten ist auch bekannt als intermittierendes Fasten. Bei Sportlern kommt das Wort Lean Gains oft vor. Gemeint ist damit: längere Essenspausen, die unsere Lebensweise über die ersten 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte ähneln sollen.

Omnivore, Low Carb, HCLF, High Fat, Paleo, Vegan, fruitarisch oder doch nur liquidarisch ?

Du entscheidest selbst, welche Ernährungsform oder -kombination für dich gut ist . Die einzige Idee, die ich dir und allen Anderen ans Herz legen möchte ist das intermittierende Fasten.

Ich war eine von vielen, die fest überzeugt waren, Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Bis ich auf eine interessante Form der Ernährungsweise stoß: Das intermittierende Fasten, welches mich schon seit einiger Zeit begleitet.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen sehr schönen und ausführlichen Blogartikel über das „Intermittent Fasting“ gestoßen auf laufvernarrt.de und möchte gern selbt ein paar Gedanken darüber äußern.

Intermittent Fasting:

Es handelt sich um eine spezielle Fastenmethode,  bei der in einem regelmäßigen Rhythmus keine feste Nahrung (Wasser, Tee oder frisch gepresste Säfte sind erlaubt)  aufgenommen wird.

Gängige Fastenformen:

  • Lean Gains: 16/8 Zyklus:
    • gut im Alltag integrierbar – 16 Stunden fasten und in den 8 Stunden wird dann gegessen.
  • Warrior Diät: 20/4 Zyklus:
    • es gibt ein Zeitfenster von vier Stunden, in dem gegessen wird, 20 Stunden lang gibt es nichts außer Tee und Wasser.
  • Eat – Stop – Eat – 24/24 Ganze Fastentage:
    • An einem bis zwei Tagen in der Woche wird nichts gegessen.

Mahlzeiten wegzulassen hält mein Körper inzwischen richtig gut aus. Alles verlief wunderbar und mein Körper war am frühen Morgen gar nicht so wahnsinnig hungrig, sondern stolz darauf, dass er alles geregelt bekommt, wenn ich ihn ein wenig forderte. Ich gewöhnte mich sehr schnell dran. Ich bin nicht mehr vom Essen abhängig und muss auch nicht ständig daran denken, was es heute zu Essen gibt.  Ich muss nicht immer das Frühstück weglassen oder erst nach 12 Uhr meine erste Mahlzeit zu mir nehmen. Gib deinem Körper auch mal Abwechslung vielleicht lässt du einmal das Frühstück weg und später mal das Abend essen, so kurbelst du deinen Stoffwechsel an und gewöhnst dich an verschiedene Umstände. Statt sich ständig zu quälen und dann wieder rückfällig zu werden konzentriert man seine Willenskraft auf ein paar Stunden die man pausiert und nichts isst. Jeder kann so sein wie er will, wer also abnehmen will, spart lieber beim zugesetzten Zucker und kauft sich keine Light-Produkte oder Pillen, die Wunder bewirken sollen. Generell gilt: Mach längere Essenspausen, finde deinen eigenen Rhythmus und iss erst wieder, wenn du hungrig bist. Ganz wichtig:

ESSEN MACHT SPASS UND BRINGT FREUDE.

Inzwischen faste intuitiv und das täglich. Ich schaue nicht mehr, ob ich ich meine erste Mahlzeit gegen 12 Uhr oder doch schon früh am Morgen zu mir nehme, ob ich mir einen kleinen Mitternachtssnack gönne oder spontan einen Fastentag einlege – mittlerweile richte ich mich nach meinem Hungergefühl und mein Körper kommt wunderbar damit klar. Entscheidend ist nicht wann du isst, sondern die Zeitspanne, in der gefastet wird.


P.S. Verbinde dich mit mir auf Facebook, folge meiner Facebook Seite „Vminh – think less. feel more.“ und meinem Instagram-Account. Ich halte dich gern auf den Laufenden und dann bist auch du immer up-to-date.

Alles Liebe,

Minh

1 Comment

  • Reply
    Silke
    28. November 2016 at 15:27

    Liebe Minh, ich faste täglich mindestens 16 Stunden, manchmal auch 18 oder 20, rein intuitiv. Nur einmal im Monat setzte ich diese Intuition außer Kraft. Bei unseren monatlichen Potlucks beginnte ich schon vor 12 zu essen, was sonst nie der Fall ist. 🙂

    Liebe Grüße
    Silke

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