Gedanken & Gefühle

„A prayer for the wild at heart kept in cages.“

a prayer for the wild at heart kept in cages


„A prayer for the wild at heart kept in cages.“  – William Tennessee


– Ein Gebet für die Ungestümen, die in Käfigen gehalten werden.
Das Tattoo besitze ich nun seit Oktober 2015. Warum ich mir ausgerechnet dieses Zitat als Tattoo hab stechen lassen? Niemand wusste es so genau. Heute möchte ich einfach mal drauf los schreiben.

Ich kann es nicht leugnen, natürlich war ich sehr unglücklich in der Zeit, als ich noch bei meinen Eltern wohnte. Aber weil ich in ihrer Welt lebte, nach ihren Vorstellungen, ihren Wünschen erzogen wurde und in dieser Welt gegen meinen Willen leben musste, so wurde ich in einem Käfig gehalten. Ich konnte den Käfig nicht entriegeln. Er hinderte mich daran zu erkennen, wer ich wirklich war.
Nichtsdestotrotz. Ich liebe meine Eltern. Es ist eine sehr einfache Art von Liebe. Ich liebe sie dafür, dass sie meine Eltern sind, dass sie der Grund sind, warum ich überhaupt existiere.  Ich erwarte nicht, dass sie sich ändern, dass sie mich verstehen oder mich wirklich kennen, dass sie sich mir öffnen oder ehrlich zu mir sind. Es ist schwer zu glauben, aber ich denke, es macht meine Liebe für sie so viel intensiver und ehrlicher – ohne diese Erwartungshaltung.
Aus diesem Grund spiegelt gerade dieses Zitat mein bisheriges Leben wider. Es zeigt meine innere Verletzlichkeit, das traurige Kind in mir, aber zugleich auch meine geistige Stärke! So bedeutet es auch ein Gebet für jene Menschen, die anfangen, ihre Traurigkeit und die unglücklichen Zeiten im Käfig endlich zu vergessen und versuchen den Käfig auf- und auszubrechen, die bereit dafür sind, frei zu fliegen und keine Angst zu haben, was bevorsteht und das Abenteuer des Lebens genießen.
Wild im Herzen sein heißt, dass du weißt, wer du bist, was du willst und dass du bereit bist, nach Freiheit und Harmonie zu streben, das Leben mit allen Facetten bewusst wahrzunehmen. Wild sein heißt aber auch, dass du auf der Suche nach inneren Frieden bist, auf der Suche nach dir selbst. Es ist nicht die Frage, was der Sinn des Lebens ist, sondern welchen Sinn du deinem Leben gibst.
Ungestüm im Herzen hat für mich zwei Bedeutungen: die Wilden, die eingesperrt sind und jene, die es schafften, sich von Zwängen dieser Welt zu befreien und sich endlich frei entfalten zu können.

Wer du bist, ist entscheidend. Ändere dich niemals für jemand anderen.
Verstelle dich nicht, nur weil dich jemand anders haben möchte.


Vielleicht brauchst du Anerkennung, Aufmerksamkeit, vielleicht ein wenig Liebe und Zuneigung – aber deine wahre Persönlichkeit ist der Kern dessen, wer du bist und die Welt braucht DEINEN vollen Beitrag. Du lebst und du lernst. Ich habe gelernt und ich bin dankbar für diese wertvollen Erfahrungen!

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Alles Liebe,

Minh

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