Gedanken & Gefühle

„Du bist ganz schön dick geworden!“

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Guten Morgen liebe Welt!

Kurzer Einblick in meine Gedankenwelt, die ich gern teilen möchte.


Erinnerst du dich, wann du das letzte Mal dankbar für deinen Körper warst?
Für einen gesunden und leistungsfähigen Körper?
Hast du dir einmal die Frage gestellt, wann du angefangen hast, deinen Körper als selbstverständlich anzusehen? Du nimmst deinen Körper nicht mehr wahr, du achtest nicht auf ihn, behandelst ihn schlecht, schenkst ihm keine Aufmerksamkeit. Dabei trägt er dich durch dein ganzes Leben. Du strapazierst ihn, und er trägt dich trotzdem immer weiter. Immer weiter, immer weiter. Er macht nahe zu alles mit. Dann wunderst du dich, dass er eines Tages nicht mehr so funktioniert, wie du es gerne möchtest? Du schämst dich dafür, dass dein Körper Spuren hinterlassen hat. Narben, Falten, Fettpolster. Hast du schon mal nachgedacht, was manche für deinen tollen Körper alles geben würden, den du so missachtest und gar nicht wert schätzt? Nähre deinen Körper mit positiver Gedankenkraft, und manchmal bewirkt auch eine Tafel Schokolade oder ein Glas guter Rotwein viel mehr, als sich negative Glaubenssätze einzureden, mehr Sport machen zu müssen, um seinen Körper etwas Gutes zu tun.

„Du bist ganz schön dick geworden!“

OK, das war vielleicht nicht SO ernst gemeint, aber ich höre es noch öfters von Bekannten meiner Eltern, während ich sie besuchte 🤔 ERNSTHAFT?! Was läuft hier falsch?! Solche Aussagen triggern mich manchmal mehr, mal weniger oder sie gehen an mir vorbei. Aber tatsächlich: Heute ist es verdammt schwer, sich in seinem eigenen Körper wirklich wohlzufühlen.
Doch es gibt einen Weg raus, aus diesem heutigen Mindfuck. Er führt uns zu dem Menschen, den wir bisher am allerwenigsten Aufmerksamkeit geschenkt haben, obwohl er mit Abstand der wichtigste unseres Lebens ist: zu uns selbst. Ja, schon wieder dieses (t)olle Thema der Selbstliebe und -annahme. Aber ich finde das Thema so unheimlich wichtig! Es geht nicht darum, sich Zettel im Bad aufzuhängen, an den Spiegel zu kleben mit der Aufschrift „Ich bin schön & sexy.“, „Ich fühle mich wohl in meinem Körper.“ Oder ewig lange „Ich liebe mich, weil …“-Listen zu schreiben. Oder irgendwelche Selbstliebe-Mantren zu wiederholen. Das mag alles vielleicht helfen, sich kurzfristig oder für einen bestimmten Zeitraum besser zu fühlen, aber wirklich glücklich macht uns diese dauernde Suche nach eigener Bestätigung nicht. Wahre Selbstliebe zu erlangen ist ein lebenslanger Prozess. Sie ist etwas sehr Tiefes und berührt das, was schon immer da war und bleiben wird. Das, was uns wirklich ausmacht. Unseren inneren Kern. Was heißt das für mich? Für mich selbst die beste Freundin zu sein, die mich lobt, mir hilft und mich unterstützt, die mich darin bestärkt, keine Angst haben zu müssen, Neues auszuprobieren und die dafür sorgt, dass ich mich nicht fürchten brauche, von der Gesellschaft beurteilt zu werden, weil ich ihren Ansprüchen und Schönheitsbild nicht entspreche. Seit ich klein war habe ich mir eine beste Freundin an meiner Seite gewünscht – schon immer. Denn ich hatte nie eine. Aber das ist wieder ein anderes Thema. 😉

Ich wünsche dir eine gesunde, sinnvolle und für dich erfüllte Art, deinen heutigen Tag zu genießen, egal ob du nun die Zeit außer Haus oder im Haus verbringst!

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