Gedanken

Beziehung.

Ich mag das Wort Beziehung nicht. Sich zu jemand anderen zu be-ziehen. Das gibt mir das Gefühl von Anhaftung. Stillstand. Abhängigkeiten. Erwartungen. Vor einiger Zeit durfte ich Liebe neu erfahren.

Zeig dich. Mit deiner Präsenz.

Dein Selbstbild ändert sich. Der Prozess beginnt. Schau hin. Türen öffnen sich in deinem eigenen Schmerz. Lerne dich neu kennen. Stoß dabei auf Widerstand um zu entdecken, wer du wirklich bist. Was du wirklich willst. Wo deine Grenzen sind. Nutze die Chance jede einzelne Wunde zu sehen und in Liebe aufzulösen.
Nimm mehr wahr. Was macht dich glücklich? Was fühlst du in meiner Gegenwart? Welches tiefe Bedürfnis hast du? Was möchtest du tun? Was willst du wirklich haben? Oder bist du auf Bedürftigkeit aus? Je tiefer du mit dir in Verbindung kommst, desto mehr kannst du geben. Bedingungslos.
Lass dich auf Menschen ein, die du am stärksten liebst. Am stärksten fürchtest. Am stärksten brauchst und am stärksten abwehrst. Wenn dich etwas unglücklich macht, lerne zu fühlen. Das bringt dir Kraft endlich zu gehen. Zu wagen. Loszulassen. Zu sein.
Lass dich vom Leben führen.
Ich möchte mich in deine Welt begeben. So habe ich sie noch nie gesehen. Ich möchte in deine Welt eintauchen um dich besser zu verstehen. So habe ich sie noch nie wahrgenommen. Wir müssen lernen, wie „Beziehung“ wirklich funktioniert. Ich möchte geduldig sein. Uns selbst die Erlaubnis geben, sich zu entdecken. Frei von Abhängigkeiten. Hin zu tiefer Verbundenheit. Das ist der Grund, warum ich hier bin. Für dich. Mit offenem Herzen und Ohr. Gemeinsam zu wachsen.
Hingabe beginnt, wo Bedürftigkeit endet.

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