Gedanken

Beziehungen enden nie.

In Beziehungen geht es darum, zu dir zu kommen, sich selbst zu erkennen, und nicht zu jemand anderen sich zu beziehen. Wir sollten nicht auf Bedürfnisse aus sein, die helfen unser Ego zu pushen.
Beziehungen enden nicht.
Können sie gar nicht, denn wir sind in welcher Form auch immer dennoch miteinander verbunden. Beziehungen verändern sich. Es gibt nur einen Anfang. Aber, dennoch fühlen wir… Trennungsschmerz? Das Ende? Nein. Entstehen einmasl Beziehungen zu bestimmten Menschen, sind diese in stetiger Veränderung. Das verhält sich so ähnlich wie mit der Liebe. Beide brauchen Seelennahrung und Aufmerksamkeit um zu wachsen & zu gedeihen, mit dem einzigen Unterschied: Liebe ist immer etwas Schönes, Anmutiges, Wertvolles. Beziehungen hingegen können erkranken. Das tut weh, verdammt weh. Eine Kräfte zehrende Phase der Trauer und des Widerstandes. Wir können Gedanken an einen Menschen loslassen, wir können sie vergessen und fortjagen. Wir können ihn aus dem Weg gehen, blockieren, den Kontakt gleich Null setzen.
Wenn wir Menschen anfangen zu lieben, öffnen wir unsere Herzen und lassen diejenigen tief in uns hineinblicken, von da an werden wir für den Rest unseres Lebens eine Beziehung mit diesem Menschen führen. Es liegt also in unserer Hand, ob die Veränderung mit großem seelischen Leid verbunden ist oder ob wir im Inneren unseres Herzens schauen, und wir in uns hineinhören, was wir denn wirklich möchten. Wenn wir den Mut dazu haben und uns weit genug öffnen, dass Veränderungen nicht das Ende einer Beziehung bedeutet, wenn wir wirklich lieben und nicht versuchen diese Liebe zu verdrängen, sondern anzunehmen, den Raum für etwas Neues zu schaffen, beginnt die Zeit der Neuentdeckung & -gestaltung im Umgang miteinander. Und wer weiß, je mehr Zeit vergeht, desto intensiver und dicker wird das emotionale Band. Es reißt nicht. Es reißt nie ganz.

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